Übersicht der Serie:
1. Header
2. Content Box
3. Top Navigation
4. Sidebar
5. Headlines und Formatierungen
6. Comments
7. Footer
8. Werbung
Mit Speck fängt man Mäuse, mit der Headline fängt man Leser.
Die Headline, zu deutsch Überschrift oder Schlagzeile, wird im Durchschnitt von 6 mal soviel Menschen gelesen, wie der nachfolgende Text. Bei einer schlechten, das heißt einer uninteressanten, nichtssagenden Headline, klicken die Besucher ihrer Webseite weg, zurück in die Suchmaschine, vielleicht auf nimmer Wiedersehen!
Die überwiegende Zahl der Besucher entscheidet in den ersten 3 Sekunden nachdem ihre Webseite geladen hat, ob sie bleiben oder wegklicken und die Headline ist ein Hauptgrund für diese Entscheidung.
Vorrangiges Ziel jeder Headline ist es, die Aufmerksamkeit und das Interesse des Lesers zu wecken. Eine interessante Überschrift muss den Leser zum weiterlesen des Textes bewegen. Tut sie es nicht, bleibt alles andere nicht selten ungelesen.
Wie erstellt man aber nun eine Headline, die dem Leser gar keine andere Wahl lässt als Ihren Text weiter zu lesen?
Zunächst sollte man trotz allem sachlich beim Texten der Überschrift bleiben. Eine zu euphorische Headline kann auch durchaus das Gegenteil erwirken. Ihre Leser könnten Sie für unseriös und indiskret halten.
Eine sehr gute Möglichkeit das Interesse der Leserschaft zu wecken, sind die sogenannten „hypnotic headlines“. Diese auch in der Werbung angewandte Methode bietet verschiedene Optionen, je nach den angestrebten Zielen des Autors.
Mit der “How To..” headline beispielsweise wird dem Leser vermittelt, dass er etwas nützliches lernen kann, z.B. “Wie Sie in einem Jahr alle Ihre Schulden los werden..” , oder die “Which Of…”headline. Damit wird dem Leser die Möglichkeit gegeben, zwischen mehreren Dingen zu wählen. Dies gibt ihm das Gefühl der Freiheit und Kontrolle, z.B. „Welchen dieser Internetanbieter würden Sie wählen?“
Noch ein letztes Beispiel wäre die „Last Chance…“ headline. Hier geben Sie dem Leser das Gefühl etwas zu verpassen, z.B.“Letzte Chance um 50% zu sparen“.
Aber nicht nur der Wortlaut einer Überschrift bestimmt deren Aussagekraft, genauso wichtig ist die Typografie.
Die Überschrift muss durch die Größe gleich ins Auge springen. Die Überschrift eines Blogartikels hat in der Regel die größte Schrift, abgesehen vom Blogtitel. Auch farblich ist die Headline klar und deutlich herauszuheben. Natürlich nicht zu aufdringlich! Bei der Formulierung muss darauf geachtet werden, dass die Überschrift nicht zu lang ist. Ansonsten dauert das erfassen zu lang.
Übersicht der Serie:
1. Header
2. Content Box
3. Top Navigation
4. Sidebar
5. Headlines und Formatierungen
6. Comments
7. Footer
8. Werbung
Wohl der wichtigste Part eines Blogs ist die Textarea, die Contentbox oder einfach ausgedrückt der Textinhalt. Hierbei sollte man grundsätzlich davon ausgehen, dass die Leute online nicht gerne lesen, wenn man sie nicht dazu bringt. Ein Monitor ist kein Buch mit dem man es sich bequem machen kann, von der Strapazierung der Augen einmal ganz abgesehen. Das Lesen am Computerbildschirm ist langsame und mühevolle Arbeit – und kostet Menschen etwa 25 % mehr Zeit als das Lesen von Papier.
Es gibt zu viele Seiten im Internet, dass Menschen leicht das Gefühl bekommen ihre Zeit zu verschwenden. Suchmaschinen liefern tausende Auswahlmöglichkeiten für dasselbe Thema, und die Leute finden sich auf mehreren Seiten wieder, um herauszufinden, welche sich für ihre Zielsetzung am besten eignet. Nicht zuletzt der Faktor, dass die Menschen nicht genug Zeit haben, ist bei der Erstellung jedes Contents zu beachten.
Prinzipiell muss man bei der Auswahl der Schriftart (font-family) beachten, dass nicht jede Schrift auf jedem PC angezeigt werden kann, da dies von den jeweils installierten Schriftarten abhängig ist. Darum ist es dringend erforderlich, stets mehrere Schriftarten anzugeben. Besser, jedoch auch nicht allgemeingültig, lassen sich serifenlose Schriften (z.B. Arial) am Monitor lesen.
Nie sollte man einen Blocksatz auf Webseiten verwenden ( align=”justify” ). Ein Webbrowser besitzt keine automatische Silbentrennung und dies kann zu völlig deplazierten Textanzeigen führen. Empfehlenswert ist eine Zeilenlänge von 60 bis 80 Zeichen pro Zeile. Hierbei wähle man die Schriftgröße so, dass sie groß genug zum bequemen Lesen, aber klein genug zum besseren Überfliegen ist.
Schwarze Schrift auf weißen Grund bietet den besten Kontrast. Verwenden Sie eher weniger, als viele Farben. Eine zu bunte Content Box wirkt schnell verwirrend und unseriös. Heben Sie daher nur die wichtigsten Dinge farblich hervor. Die verwendeten Farben sollten natürlich ins Gesamtkonzept des Blogs passen. Hyperlinks sollten möglichst als solche erkennbar sein. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich diese zu unterstreichen. Sollten Sie als Textdekoration für Links jedoch “unterstreichen” verwenden, vermeiden Sie es bitte andere Wörter auch zu unterstreichen.
Überschriften in der Textarea kommen mehrere Aufgaben zu. So dienen sie zum einen als Einleitung zu einem Thema bzw. Unterthema, und zum anderen lassen Sie sich sehr gut zur besseren Seitenaufteilung nutzen. Überschriften werden in HTML über die Elemente h1 bis h6 ausgezeichnet. Die h1 ist die größte und die h6 die kleinste Headlinehierarchie.
Man sollte beim Einsatz von Überschriften und Zwischenüberschriften unbedingt den hierarchischen Weg einhalten (h1, h2, h3 usw., nicht aber h1, h3, h2…). Die h1-Hauptüberschrift sollte idealerweise den Seiten- beziehungsweise Dokumenttitel beinhalten.
Ein Bild ist 10.000 Worte wert. Dieses Sprichwort ist zwar sehr richtig, nur können Bilder keine detaillierten Informationen wiedergeben. Verwenden sie daher Bilder nur als Blickfang, um die Aufmerksamkeit der Leser zu wecken. Grafik ist nicht gleich Grafik. Der Einsatz von Grafiken im Web bedarf der Berücksichtigung einiger Dinge.
Erstrebenswert ist eine qualitativ hochwertige Grafik mit geringer Ladezeit. Die Monitorauflösung gibt an, aus wie vielen horizontalen und vertikalen Pixel sich das Monitorbild zusammensetzt. Mit modernen Grafikkarten und Monitoren lassen sich Grafiken mit bis zu 2000 Pixel Breite darstellen. Für das Web werden zwei Grafiktypen genutzt: Bitmap-Grafiken (GIF und JPEG) und Vektorgrafiken (Flash).
Bitmap-Grafiken setzten sich aus einzelnen Pixeln zusammen. Diese lassen sich sichtbar machen, wenn eine Grafik vergrößert wird. Von einer Pixelgrafik spricht man dann, wenn die Pixel durch die spezielle Art der Gestaltung sichtbar gemacht werden.
Eine Vektorgrafik besteht im Gegensatz zu Bitmap-Grafiken nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus einer (farbigen) Fläche, welche durch Ausdehnung in die entsprechende Größe skaliert werden kann.
Die im Webdesign am häufigsten verwendeten Grafikformate sind JPEG und GIF, wobei sich deren Anwendung nach ihrem Verwendungszweck richtet.
Mit einer GIF-Datei kann man zum Beispiel animierte Werbebanner oder Bilder mit transparenten Hintergründen erstellen.
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In diesem Zusammenhang darf nicht die Beachtung des Urheberrechts unerwähnt bleiben. Man sollte tunlichst nur auf eigenes Bild -und Textmaterial zurückgreifen. Die Nutzung copyrightgeschützten Materials, kann sehr unangenehme Folgen nach sich ziehen.
Fassen wir die wichtigsten Merkmale einer Textbox noch einmal zusammen:
Das gestalten von Blog erweist sich für einige Designer als ein etwas schwieriges Unterfangen. In der Folgenden Serie zerteile ich den Blog in verschiedene Elemente und gehe speziell auf diese ein. Die gesamte Serie besteht aus kleinen “HowTos” und soll Euch helfen Fehler zu vermeiden sowie Struktur und herangehensweise beim entwerfen zu verbessern.
Die Seirie setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:
1. Header
2. Content Box
3. Top Navigation
4. Sidebar
5. Headlines und Formatierungen
6. Comments
7. Footer
8. Werbung
Blogs gehören zum heutigen Leben dazu wie früher wohl die Tagebücher. Oftmals sind sie das auch heute noch – eben nur in digitaler Form. Mehr und mehr jedoch werden Blogs auch von Unternehmen verwendet um beispielsweise sich selbst nach außen und damit für den Kunden besser darzustellen. Zusätzlich gibt es auch viele Blogs von Einzelpersonen oder Gruppen von Autoren, die sich einem bestimmten Thema oder Lebensbereich verschrieben haben und dazu regelmäßig Einträge ins Netz – eben in den Blog setzten.
Der Blick des Besuchers wird als erstes vom Header des Blogs angezogen. Dieser Header ist in gewisser Weise das Aushängeschild des Blogs und sollte demnach auch einen kleinen Einblick in das Thema geben.
Wie jedoch erstellt man einen solchen Header und was sollte dabei beachtet werden? Der Header wird als erstes gesehen und ist auch der Teil des Designs, der den Leser visuell erinnert. Dementsprechend ist auch seine Gestaltung individuell zu gestallten. Nach Möglichkeit heb sich dieser von anderen Blogs ab. Er ist vergleichbar mit einer Marke, die den eigenen Blog von all den anderen im Internet unterscheidet.
Ziel ist es unter vor allem dem Betrachter aufzufallen und sich im Gedächnis des Besuchers zu manifestieren.
1. Veerle

Dieser Header sticht in erster Linie durch die Farbe heraus. Das Blau ist kaum woanders auf dem Blog vertreten. Ebendso die Farbe jungen Frau.
2. Hörbücher

Visualisierung der Zielgruppe. Thematisch gestaltete Kopfgrafik.
3. Cult

Locker wirkende Grafik. Mit unterschiedlichen Font-Type.
Gerade weil der Header also im Hinblick auf den gesamten Blog so wichtig ist, sollte er auch als erster erstellt werden. Dadurch wird bereits im Vorfeld der Ton des gesamten Designs festgelegt. Die Farben und restlichen Gestaltungen können sich an ihm orientieren und es gibt ein harmonisches Bild. Zu Beginn der Erstellung des Headers steht die Überlegung zu den Inhalten des Blogs und was er dem Leser nahebringen soll. Dies kann sich in eigener Form auch im Header wiederspiegeln.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten den Header für den Blog zu gestalten. Dennoch sollte immer und vor allem unbedingt die Message im Vordergrund stehen. Ein Header mit einem super Design bringt dem besten Blog nichts, wenn er dessen Inhalt oder Thema nicht entsprechend wiederspiegelt. Es ist sicher die einfachste Variante verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren um schließlich den persönlich besten Header zu finden. Dennoch sollten die Überlegungen und der grob erdachte Weg nicht aus den Augen verloren werden, denn gerade beim Ausprobieren ist die Gefahr groß, sich in den verschiedenen Möglichkeiten zu verlaufen.
Bedenkt man dies alles jedoch, dann sollte der eigenen Kreativität ungezügelt nachgegeben werden. Die wichtigsten Elemente für den Header hat man sich bereits im Vorfeld überlegt – sie bilden den Ansatzpunkt. Nun können verschiedene Möglichkeiten der Kombination und auch Farbe ausprobiert werden, denn solange diese Grundelemente gleich bleiben, geht auch der Hintergedanke des Headers nicht verloren. Während der vielen Versuche ergeben sich mehrere verschiedene Varianten für den letztlichen Header des eigenen Blogs. Bei der endgültigen Auswahl sollte jedoch auch bedacht werden, dass der Header zwar einerseits den ersten Blick erhält aber auch das ist, was in Erinnerung bleibt. Der Header sollte also nicht nur zum Lesen animieren sondern auch zum Erinnern und regelmäßigen Zurückkehren zum Blog.