Übersicht der Serie:
1. Header
2. Content Box
3. Top Navigation
4. Sidebar
5. Headlines und Formatierungen
6. Comments
7. Footer
8. Werbung
Wohl der wichtigste Part eines Blogs ist die Textarea, die Contentbox oder einfach ausgedrückt der Textinhalt. Hierbei sollte man grundsätzlich davon ausgehen, dass die Leute online nicht gerne lesen, wenn man sie nicht dazu bringt. Ein Monitor ist kein Buch mit dem man es sich bequem machen kann, von der Strapazierung der Augen einmal ganz abgesehen. Das Lesen am Computerbildschirm ist langsame und mühevolle Arbeit – und kostet Menschen etwa 25 % mehr Zeit als das Lesen von Papier.
Es gibt zu viele Seiten im Internet, dass Menschen leicht das Gefühl bekommen ihre Zeit zu verschwenden. Suchmaschinen liefern tausende Auswahlmöglichkeiten für dasselbe Thema, und die Leute finden sich auf mehreren Seiten wieder, um herauszufinden, welche sich für ihre Zielsetzung am besten eignet. Nicht zuletzt der Faktor, dass die Menschen nicht genug Zeit haben, ist bei der Erstellung jedes Contents zu beachten.
Prinzipiell muss man bei der Auswahl der Schriftart (font-family) beachten, dass nicht jede Schrift auf jedem PC angezeigt werden kann, da dies von den jeweils installierten Schriftarten abhängig ist. Darum ist es dringend erforderlich, stets mehrere Schriftarten anzugeben. Besser, jedoch auch nicht allgemeingültig, lassen sich serifenlose Schriften (z.B. Arial) am Monitor lesen.
Nie sollte man einen Blocksatz auf Webseiten verwenden ( align=”justify” ). Ein Webbrowser besitzt keine automatische Silbentrennung und dies kann zu völlig deplazierten Textanzeigen führen. Empfehlenswert ist eine Zeilenlänge von 60 bis 80 Zeichen pro Zeile. Hierbei wähle man die Schriftgröße so, dass sie groß genug zum bequemen Lesen, aber klein genug zum besseren Überfliegen ist.
Schwarze Schrift auf weißen Grund bietet den besten Kontrast. Verwenden Sie eher weniger, als viele Farben. Eine zu bunte Content Box wirkt schnell verwirrend und unseriös. Heben Sie daher nur die wichtigsten Dinge farblich hervor. Die verwendeten Farben sollten natürlich ins Gesamtkonzept des Blogs passen. Hyperlinks sollten möglichst als solche erkennbar sein. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich diese zu unterstreichen. Sollten Sie als Textdekoration für Links jedoch “unterstreichen” verwenden, vermeiden Sie es bitte andere Wörter auch zu unterstreichen.
Überschriften in der Textarea kommen mehrere Aufgaben zu. So dienen sie zum einen als Einleitung zu einem Thema bzw. Unterthema, und zum anderen lassen Sie sich sehr gut zur besseren Seitenaufteilung nutzen. Überschriften werden in HTML über die Elemente h1 bis h6 ausgezeichnet. Die h1 ist die größte und die h6 die kleinste Headlinehierarchie.
Man sollte beim Einsatz von Überschriften und Zwischenüberschriften unbedingt den hierarchischen Weg einhalten (h1, h2, h3 usw., nicht aber h1, h3, h2…). Die h1-Hauptüberschrift sollte idealerweise den Seiten- beziehungsweise Dokumenttitel beinhalten.
Ein Bild ist 10.000 Worte wert. Dieses Sprichwort ist zwar sehr richtig, nur können Bilder keine detaillierten Informationen wiedergeben. Verwenden sie daher Bilder nur als Blickfang, um die Aufmerksamkeit der Leser zu wecken. Grafik ist nicht gleich Grafik. Der Einsatz von Grafiken im Web bedarf der Berücksichtigung einiger Dinge.
Erstrebenswert ist eine qualitativ hochwertige Grafik mit geringer Ladezeit. Die Monitorauflösung gibt an, aus wie vielen horizontalen und vertikalen Pixel sich das Monitorbild zusammensetzt. Mit modernen Grafikkarten und Monitoren lassen sich Grafiken mit bis zu 2000 Pixel Breite darstellen. Für das Web werden zwei Grafiktypen genutzt: Bitmap-Grafiken (GIF und JPEG) und Vektorgrafiken (Flash).
Bitmap-Grafiken setzten sich aus einzelnen Pixeln zusammen. Diese lassen sich sichtbar machen, wenn eine Grafik vergrößert wird. Von einer Pixelgrafik spricht man dann, wenn die Pixel durch die spezielle Art der Gestaltung sichtbar gemacht werden.
Eine Vektorgrafik besteht im Gegensatz zu Bitmap-Grafiken nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus einer (farbigen) Fläche, welche durch Ausdehnung in die entsprechende Größe skaliert werden kann.
Die im Webdesign am häufigsten verwendeten Grafikformate sind JPEG und GIF, wobei sich deren Anwendung nach ihrem Verwendungszweck richtet.
Mit einer GIF-Datei kann man zum Beispiel animierte Werbebanner oder Bilder mit transparenten Hintergründen erstellen.
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In diesem Zusammenhang darf nicht die Beachtung des Urheberrechts unerwähnt bleiben. Man sollte tunlichst nur auf eigenes Bild -und Textmaterial zurückgreifen. Die Nutzung copyrightgeschützten Materials, kann sehr unangenehme Folgen nach sich ziehen.
Fassen wir die wichtigsten Merkmale einer Textbox noch einmal zusammen:
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Mein Tipp zur Bearbeitung von Vektorgrafiken: Inkscape!
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